Wie können wir Demenz frühzeitig entgegentreten

Unser Gehirn unterliegt vielfältigen inneren wie äußeren Einflüssen, die sich auf unsere Hirngesundheit positiv oder negativ auswirken können. Hierzu zählen neben Lebensstil, Alterungsprozessen, körperlichen und psychischen Erkrankungen auch genetische sowie Umweltfaktoren. Bereits heute sind wir in der Lage lange vor dem Auftreten von Symptomen durch sogenannte Biomarker beispielsweise Alzheimer-typische Veränderungen zu erkennen oder gesunde Risikopersonen für erbliche Demenzformen mithilfe einer genetischen Untersuchung auf ihr Risiko hin zu testen.

Doch wie können wir der Demenz frühzeitig, d. h. bevor sie beginnt, entgegentreten? Neuere Forschungserkenntnisse zeigen, dass wir durch einen aktiven Lebensstil und Gesundheitsvorsorge unser Risiko an Demenz zu erkranken wesentlich reduzieren können.

Fachübergreifende Zusammenarbeit von med. Versorgung und Wissenschaft

Unser Anliegen ist es daher, durch enge fachübergreifende Zusammenarbeit von medizinischer Versorgung (Haus- wie Fachärzte und Therapeuten) und Wissenschaft im Rahmen praxis-orientierter Forschung das Zusammenspiel der verschiedenen Risikofaktoren und deren Auswirkungen auf hirnphysiologische Prozesse und Kognition zu untersuchen.

In Kooperation und Wissensaustausch mit Kollegen der Neuroradiologie, Nuklearmedizin, Psychosomatik und Psychotherapie, Psychiatrie, Kardiologie, Endokrinologen und Hausärzten, Therapeuten sowie anderen Fachrichtungen und Forschungseinrichtungen wollen wir gemeinsame Präventions- und Behandlungskonzepte entwickeln, die dem kognitiven Abbau bei gesunden wie auch gesundheitlich beeinträchtigten Menschen entgegenwirken, im Alltag umgesetzt werden können und somit zu einer besseren medizinischen Versorgung beitragen.

Kontakt

Termine, Folgerezepte und Auskunft erhalten Sie über unser Kontaktformular