Zentrum für
Gehirngesundheit und Prävention

am Universitätsklinikum Essen

Herzlich willkommen
beim ZGP-Essen

Beim Zentrum für Gehirngesundheit und Prävention der Universitätsmedizin Essen (ZGP-E) engagieren wir uns für die Erhaltung der geistigen Gesundheit, der Prävention und Behandlung dementieller Erkrankungen.

Unser Ziel

Das ZGP-E wurde zum Jahresbeginn 2024 ins Leben gerufen. Unser Ziel ist es, mit einem multidisziplinären Team ein Zentrum zur Erforschung und Förderung der geistigen Leistungsfähigkeit (Prävention) sowie der Demenz-Früherkennung und -Behandlung aufzubauen.

Neben den bei uns bestens etablierten, modernsten Diagnostikverfahren gehören hierzu eine umfassende, individuelle Beratung über medikamentöse und unterstützende Therapie- und Versorgungsangebote für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung sowie die Beratung zur genetischen Diagnostik von Patienten und Angehörigen mit familiärer Vorbelastung für Demenz. Es besteht eine enge Kooperation mit unseren Kolleginnen und Kollegen der Neuroradiologie, Nuklearmedizin, Psychosomatik und Psychotherapie sowie Psychiatrie.

Amyloid-Antikörper-Therapie

Seit Kurzem können wir Menschen in der Frühphase der Alzheimer-Krankheit, die hierfür geeignet sind, die neue Amyloid-Antikörper-Therapie anbieten.

Dr. med. Iris Trender-Gerhard

Oberärztin
Leiterin Bereich Demenzen

Kontakt

Termine, Folgerezepte und Auskunft erhalten Sie über unser Kontaktformular

Sie können uns vorab radiologische Bilder per »Datenupload zuschicken.

Demenz – eine Erkrankung des Alters?

Ja und nein.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an einer Demenz wie insbesondere der Alzheimer-Erkrankung zu erkranken. Gleichzeitig können auch Menschen in jüngeren Lebensjahren von einer Demenz betroffen sein. In unserer Gedächtnisambulanz erleben wir das immer wieder: Menschen, die mitten im Berufsleben stehen, Eltern kleiner oder erwachsener Kinder, Partnerinnen und Partner – und Familien, deren gemeinsames Leben sich durch eine Erkrankung verändert.

Denn Demenz betrifft selten nur einen Menschen.

Eine Diagnose kann Fragen aufwerfen, die weit über die medizinische Behandlung hinausgehen:
Wie geht es beruflich weiter? Wie sprechen wir mit den Kindern darüber? Was verändert sich in der Partnerschaft? Wer übernimmt Verantwortung? Und wie kann das Leben trotz der Erkrankung möglichst selbstbestimmt weitergehen?

Deshalb verstehen wir Demenz nicht allein als Erkrankung eines einzelnen Menschen. Sie betrifft Beziehungen, Familien und unser gesellschaftliches Miteinander.

Am Welt-Alzheimer-Tag möchten wir deshalb den Blick weiten:

Demenz ist (k)eine Frage des Alterns.
Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, Menschen mit Demenz und ihre Familien in allen Lebensphasen ernst zu nehmen, zu begleiten und einzubeziehen.

Als Gedächtnisambulanz sind wir für Menschen da, die Veränderungen ihrer Gedächtnis- oder Denkfähigkeit bemerken – unabhängig davon, in welcher Lebensphase sie sich befinden.

Denn Wissen schafft Verständnis. Verständnis schafft Teilhabe.

Unser Team

Unser Team hochqualifizierter Fachleute bietet bestmögliche Unterstützung für von Demenz Betroffene und deren Angehörige als auch für Menschen, die ihre geistigen Fähigkeiten erhalten möchten.

Dr. med. Iris Trender-Gerhard

Oberärztin
Leiterin Bereich Demenzen

PD Dr. rer. nat. Martha Jokisch

Diplom-Psychologin

Dr. rer. nat. Daniel Jokisch

Diplom-Psychologe

Dr. rer. nat. Janine Gronewold

Diplom-Psychologin

Mitarbeiter Platzhalter Bild

Joanna Bogatzki

Pflegeexpertin mit Schwerpunkt Demenz

Inas Al-Kuwaiti

Study Nurse
Koordination AAT & Demenzregister